2 - Geophysikalische - Messverfahren

Das geophysikalische EMFAD - Messverfahren :

Es nutzt vorhandene oder selbst erzeugte elektromagnetischer Felder , sogenannter Primärfelder, die von unterschiedlichsten Sendern ( wie z.B. Radiostationen oder einem eigenen Sender TRX - 1 ), abgestrahlt werden.

  • Befinden sich im Untergrund Materialien mit unterschiedlicher Leitfähigkeit im Wirkungsbereich des " Primärfeldes ”, werden in den unterschiedlichen Materialien entsprechend unterschiedliche “ Sekundärfelder ” durch Induktion erzeugt.
  • Primär - und Sekundärfelder überlagern sich an der Erdoberfläche und bilden die Grundlage für die EMFAD - Messung. Messtechnisch werden alle Magnetfeldkomponenten des sekundären - elektromagnetischen Feldes herausgefiltert, ausgewertet und zur Anzeige gebracht.
  • Das Verfahren unterscheidet sich wesentlich von den bisher bekannten VLF - Verfahren ( VLF = Very Low Frequency ). Unterschiedliche Einfallsrichtungen elektromagnetischer Felder ( Primärfelder ) müssen nicht mehr berücksichtigt werden.
  • Das EMFAD - UG 12 - PRO ist mit drei verschiedenen Festfrequenzen ausgestattet, bei dem je nach gewünschter Eindringtiefe bzw. Auflösung ein Bandbereich von 130 kHz, 77 kHz, 23,4 kHz eingestellt werden kann. Eine extra Empfangsfrequenz von 33 kHz ist für den speziell für das neue UG12 - Pro entwickelten Sender TRX - 1 vorgesehen.
geophysik

  • Wie bereits oben angesprochen, gelten nicht die einfachen Verhältnisse eines homogenen und isotropen Halbraumes Erde. Da der Erdboden praktisch immer und in jeder Koordinatenrichtung Störungen aufweist, ist der Sachverhalt wesentlich komplizierter.
  • Die Vektoren des elektrischen und des magnetischen Feldes werden in ihrer räumlichen Lage verändert. Zerlegt man die Vektoren in Komponenten des kartesischen Koordinatensystems, so treten in den Richtungen x, y und z Feldstärkekomponenten auf, die über eine spezielle Antennenanlage empfangen, gefiltert und ausgewertet werden.


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zum UG12 - Messvorgang
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